Oft gestellte Fragen

Ich habe mich spezialisiert auf folgende sechs Bereiche:

Der Umfang der von Ihnen zu stellenden Unterlagen hängt sehr stark davon ab, in welchem Bereich ich Ihnen helfen kann. Für jeden Bereich habe ich umfangreiche Frage- und Analysebögen vorbereitet, die direkt von Ihnen am PC beschreibbar und abspeicherbar sind. Bestehende Finanzverträge lassen Sie mir am besten in digitalisierter Form per E-Mail zukommen. Dies erspart mir und Ihnen Zeit und ich kann die Dokumente so direkt weiterverarbeiten.

Grundsätzlich vereinbaren wir immer ein erstes unverbindliches Sondierungsgespräch. Dies erfolgt in der Regel in einem Onlinemeeting (Bild und Ton). Wir formulieren gemeinsam die Aufgabenstellung. Im Anschluss erhalten Sie ein Angebot und die entsprechenden Vertragsdokumente. Sobald uns der Auftrag vorliegt, beginnen wir Punkt für Punkt den von Ihnen gewünschten Auftrag umzusetzen. Die zusammengetragenen Ergebnisse fließen schließlich in eine Präsentation ein, die in der Regel bei einem persönlichen Gespräch in unseren Geschäftsräumen erfolgt (außer bei Start Finance).

Unsere Mandanten sind:

  • vor allem Privatpersonen wie leitende Angestellte und Führungskräfte, Ärzte und Freiberufler, als auch
  • Privatiers, Vermögende Privat- und Firmenkunden und auch
  • Berufseinsteiger nach einem Studium (Beratungslinie Start Finance)

Zunächst mal gibt es natürlich nicht diese zwei Welten in schwarz/weiß-Form.

So gibt es im Bereich der Provisionsberatung bereits wesentliche Abstufungen zwischen Ausschließlichkeitsvermittlern, Mehrfachagenten, Mitarbeitern von Banken, Strukturvertrieben und Versicherungsmaklern, wobei hier letztere den höchsten Freiheitsgrad haben.

Bei den Honorarberatern gibt es neben der reinen Honorarberatung z.B. auch Mischmodelle.

Vom grundsätzlichen Ansatz her kann eine Beratung nur dann wirklich unabhängig sein, wenn

akeinerlei Verkaufsdruck besteht, der Berater also nicht nur dann Einkommen erzielt, wenn er ein Produkt verkauft, sondern er einfach für seine Beratungstätigkeit entlohnt wird und
bdie Auswahl der Produkte unabhängig ist von der Höhe der darin enthaltenen Provision. Denn nur so ist eine Einflussnahme der Produktgeber auf die für den Mandanten in Frage kommenden Lösungskonzepte komplett ausgeschlossen.

In der Presse liest man zuweilen, beim Honorarberater wäre es billiger. Das ist so pauschal definitiv nicht korrekt. In der langen Frist kann die Beratung gegen Honorar auch durchaus mehr kosten. Für uns geht es um eine faire Angleichung der Dienstleistung an den Zahlungsstrom des Mandanten.

In der Provisionsberatung fallen typischerweise sehr hohe Abschlusskosten an, die nicht im Verhältnis stehen zu der bis dorthin erbrachten Dienstleistung des Beraters. Dies ist z.B. regelmäßig der Fall bei Abschluss von Lebens- und Rentenversicherungen, beim Kauf von Investmentfonds (wenn nicht rabattiert oder ETFs) und beim Kauf von Beteiligungen (wo neben dem Agio noch weitere Innenprovisionen für den Berater entstehen).

Die Motivation für diesen Berater, den Vertrag danach wirklich nachhaltig zu betreuen, könnte deutlich verringert sein, da das Geld für die zukünftige Beratung zum größten Teil schon geflossen ist und für weitere Beratung kein neues Geld zu verdienen ist. Er muss seine Zeit eher dafür aufbringen, neue Kunden zu akquirieren um neue (Einmal)-geschäfte zu generieren.

In der Beratung gegen Honorar nehmen wir ein Honorar für die Finanzplanung, die Erarbeitung von Lösungen, dann ggf. für die Vorbereitung und Einrichtung dieser Lösungen. Dieses richtet sich primär an der darauf verwendeten Zeit unsererseits. In der Folge erhalten wir ein laufendes Honorar für die laufende Betreuung.

Unsere Motivation, Sie auch nachhaltig zu beraten, ist natürlich ungleich höher. Wir wollen ganz klar die langfristige Zusammenarbeit. Und Sie bezahlen uns nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Dienstleistung – „Pay as you use“ lässt sich das kurz gefasst ausdrücken.

Dadurch entsteht für Sie als Mandant der Finanzberatung gegen Honorar ein weiterer erheblicher Vorteil, denn Anlage- und Vorsorgeprodukte ohne Abschlusskosten und Provisionskopplung bilden sofort hohe Vertragswerteund sind so zu jeder Zeit flexibel.

Dies hat sehr starke wirtschaftliche und politische Gründe. Wieso soll man ein über Jahrzehnte prächtig funktionierendes Provisionsmodell ändern? Daran verdienen viele sehr gut. Die Versicherungs- und Bankenlobby hat in Deutschland bisher auch gut dagegen gehalten und Ihr Provisionsmodell verteidigen können. In anderen Ländern wie in Großbritannien, den Niederlanden und Norwegen hat sich die Form der Beratung gegen Honorar durchgesetzt. Nun erhalten die Menschen endlich eine Beratung losgelöst vom Abschluss von Produkten.

Da gibt es sehr viele. Die wichtigsten wären:

volle Kostentransparenz
neutrale und wirklich unabhängige Beratung, da Sie die Zeit und das Know-how zahlen und wir keine Vergütung von Dritten erhalten.
volle Flexibilität
Pay as-you-use Prinzip: Sie zahlen nur für die in Anspruch genommene Beratung
keine Vertragsbindung
erheblich höhere Kapitalablaufleistungen

Die Beratung findet in der Regel per Onlinemeeting ganz bequem bei Ihnen zu Hause statt, oder Sie vereinbaren direkt einen Termin in einem meiner Geschäftsräume in Köln und Leipzig.

Ich helfe sehr gerne in Form einer Einzelberatung.
Hierunter verstehe ich eine einmalige Beratungsleistung oder eine Mehrfachberatung, die pauschal oder nach Stunden abgerechnet wird und dann abgeschlossen ist. Wirtschaftlich sinnvoller ist aber eine lebensbegleitende Betreuung. Dazu biete ich Ihnen gerade im Bereich der Altersvorsorge und Geldanlage besonders attraktive Servicepakete an.

Auf den ersten Blick wirkt es günstiger. So wird uns seit Jahrzehnten Glauben gemacht, die Beratung bei der Bank oder dem Versicherungsvertreter sei kostenlos. Das ist FALSCH!
Zunächst handelt es sich dort oft mehr um ein Verkaufs- denn um ein Beratungsgespräch, da im schlimmsten Fall die zu verkaufenden Produkte bereits vor der „Beratung“ feststehen. Oder zumindest ist die Auswahl meist begrenzt und die konkrete Auswahl dürfte sich oft eher an der Gewinnmaximierung als am tatsächlichen Kundenbedarf orientieren. Denn die Vergütung steckt als Provision in den verkauften Produkten. Es besteht also durchaus ein entsprechender Druck, etwas zu verkaufen und leider wird allzu oft das Produkt gewählt, das dem Verkäufer (oder dem Institut) den höheren Gewinn einbringt. Da steht nicht zwangsläufig der Kundennutzen im Vordergrund.

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